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Kunstrasenplatz wird immer wahrscheinlicher
Der SV Traisa sucht weiterhin Spender und Sponsoren / Trikotversteigerung
Die Kleinsten haben ihren Beitrag bereits geleistet. Der Kunstrasen liegt ihnen so sehr am Herzen, dass sie dafür sogar ihr Taschengeld geopfert haben. Bloß nicht mehr auf dem alten, staubigen Hartplatz spielen, lautet ihre Devise. So sind am Ende 200 Euro zusammen gekommen, die die Bambini-Fußballer, sechs oder sieben Jahre alt, ihren beiden Trainern Silke Maier und Dennis Hemmel stolz überreichten.
Momentan rührt Fußball-Abteilungsleiter Hemmel mit seinem Team nochmals verstärkt die Werbetrommel für das zukunftsweisende Projekt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass es in Traisa einen Kunstrasen geben wird, wird von Tag zu Tag größer. Bis zum 15. Mai waren schon über 41.000 Euro auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto mit der Nummer 44210 bei der Volksbank Modau (BLZ 508 643 22) eingegangen. Überdies sind Gespräche mit einem möglichen Großspender bereits weit gediehen.
„Wir müssen einen gewissen Betrag an Spenden- und Sponsorengeldern nachweisen, anderenfalls bekommen wir die Zuschüsse vom Land Hessen und vom Landkreis Darmstadt-Dieburg nicht bewilligt“, schildert Hemmel die Problematik. Unklar ist aber auch, mit welchem Betrag sich das Land an der Modernisierung des Hartplatzes beteiligen wird. „Da können wir nur abwarten und hoffen“, so Meinrad Blank. Der Stellvertretende Vorsitzende des SV Traisa ergänzt: „Wir halten unser Projekt für besonders förderungswürdig und -notwendig, angesichts der Konkurrenzsituation mit Vereinen in Darmstadt, die bereits über Kunstrasenplätze verfügen.“
An Kreativität mangelt es dem Team keineswegs. Alle achtzehn Fußball-Bundesliga-Vereine hat Dennis Hemmel angeschrieben und sie um Unterstützung gebeten. So manche Absage musste er verdauen. Aber im Rahmen des Grillabends der Fußball-Abteilung am 4. Juni kommen die wertvollsten Stücke unter den Hammer. So zum Beispiel signierte Trikots von Schalke 04, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, dazu Bälle und Caps. Und auch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach unterstützt den SV Traisa in seinen Bemühungen, übersandte ein Deutschlandtrikot mit den Unterschriften der Nationalspieler. Weitere Infos gibt’s auf www.kunstraasen.de oder direkt bei Dennis Hemmel, Telefon 06151/3966690, E-Mail: fussball@svtraisa.de.
Kunstrasen: Spender und Sponsoren dringend benötigt!
Die Kleinsten haben ihren Beitrag bereits geleistet. Der Kunstrasen liegt ihnen so sehr am Herzen, dass sie dafür sogar ihr Taschengeld geopfert haben. Bloß nicht mehr auf dem alten, staubigen Hartplatz spielen, lautet ihre Devise. So sind am Ende 200 Euro zusammen gekommen, die die Bambini-Fußballer, sechs oder sieben Jahre alt, ihren beiden Trainern Silke Maier und Dennis Hemmel stolz überreichten.
Momentan wirbt Fußball-Abteilungsleiter Dennis Hemmel mit seinem Team nochmals verstärkt für das zukunftsweisende Projekt. Denn die Summe der bisher eingegangenen Spenden liegt noch weit hinter den Kalkulationen zurück. Bis zum 15. April waren 15.500 Euro an Spenden- und Sponsorenbeiträgen auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto mit der Nummer 44210 bei der Volksbank Modau (BLZ 508 643 22) eingegangen. Um aber die Zuschüsse von Land Hessen und Landkreis Darmstadt-Dieburg bewilligt zu bekommen, ist zuvor vom Verein ein Spendenaufkommen von 35.000 Euro nachzuweisen. Und das möglichst bis Ende April, anderenfalls wird aus dem Bau des Kunstrasens im Jubiläumsjahr wohl nichts mehr werden. Denn, das ist jetzt klar, die Arbeiten müssen offiziell ausgeschrieben werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen wird.
Weitere Infos gibt’s auf www.kunstraasen.de oder direkt bei Dennis Hemmel, Telefon 06151/3966690, E-Mail: fussball@svtraisa.de.
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Liebe Eltern, liebe Großeltern,
wir, der SV 1911 Traisa, möchten Ihnen, Ihren Kindern und Enkeln möglichst optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten. Und dies bei möglichst geringen Beiträgen, weil wir uns unserer sozialen Verantwortung für unsere fast 1200 Mitglieder bewusst sind.
Gleichwohl stoßen wir hin und wieder an unsere Grenzen. Denn als gemeinnütziger Verein ist es uns nicht gestattet, Vermögen anzuhäufen. Wenn es um größere Investitionen geht, sind wir daher auf Hilfe angewiesen. Bis vor einigen Jahren konnten wir bei der Finanzierung von Großprojekten darauf vertrauen, dass die "öffentliche Hand" die Deckungslücken schloss. Dies ist nun leider nicht mehr der Fall.
Erschwerend hinzu kommt, dass Vereine in der Stadt stärker gefördert werden als auf dem Land. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass die Stadt Darmstadt den Vereinen zum Bau ihrer Kunstrasenplätze zuletzt etwa 50 Prozent der Kosten von etwa 400 000 Euro abgenommen hat. Solche Leistungen können wir von der Gemeinde Mühltal leider nicht erwarten. Da Traisa direkt an die Stadt Darmstadt grenzt, trifft uns das besonders hart.
Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand, stellen uns unserer Verantwortung. So, wie wir es vor einigen Jahren bereits beim Bau unserer Gymnastikhalle Am Roten Berg getan haben. Und Sie haben es uns gedankt, haben uns zum größten, weil mitgliederstärksten Verein in ganz Mühltal gemacht. Und Sie haben uns gezeigt, dass sich unsere Investition bezahlt gemacht hat.
Wie eingangs bereits erwähnt, haben wir den Anspruch, dass wir unseren Mitgliedern beste Bedingungen anbieten möchten. Daher wollen wir nun wieder einen neuen Weg einschlagen und haben deshalb die Aktion KUNSTRAASEN – da steckt Traase drin!ins Leben gerufen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen, die zur Finanzierung eines solchen Projekts eine Beitragserhöhung für alle Mitglieder beschlossen haben, setzen wir auf Freiwilligkeit! Denn wir meinen, ein Verein ist ein soziales Gebilde, in dem alle Mitglieder, unabhängig von ihrem Einkommen oder Vermögen, willkommen sind. Deshalb halten wir es für gerecht, wenn diejenigen, die nicht viel geben können, auch nur das geben, was sie geben können. Und wir freuen uns natürlich über diejenigen, die mehr geben können und dies dann auch tun. Willkommen sind bei uns selbstverständlich Beide.
Keine Frage, 400 000 Euro sind sehr viel Geld. Dabei könnte man die Summe auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Im Prinzip brauchen wir nur 400 Leute, die uns jeweils 1000 Euro zur Verfügung stellen. Schon wäre der komplette Platz finanziert. Klingt doch ganz einfach, oder? Aber am Ende könnte es vielleicht an ein paar Tausend Euro liegen, dass wir diesen Platz nicht bauen können. Das wäre nicht nur jammerschade, sondern auch eine verpasste Riesenchance für die Entwicklung des Vereins, aber auch für die Entwicklung des gesamten Ortes. Wer im Sommerhalbjahr dienstags oder donnerstags am frühen Abend auf den Sportplatz kommt, wird sehen, wo Traisas Herz schlägt, wo der wahre Ortsmittelpunkt liegt. Nicht in der Ortsmitte. Nein, der liegt auf dem Sportplatz. Und deswegen ist ein zweiter, bei nahezu jeder Witterung bespielbarer Platz auch so wichtig.
Fakt ist, dass unser alter Hartplatz dringend saniert werden muss – am besten noch in diesem Jahr. Um konkurrenzfähig zu sein, wollen wir uns von dem maroden Belag trennen, weil er nicht mehr zeitgemäß ist und zudem eine höhere Verletzungsgefahr in sich birgt. Ein weiterer Vorteil: Die Waschmaschine hat nach dem Spielen auf dem Kunstrasen weitaus weniger zu tun. Die Erfahrung zeigt, Kinder lieben den Kunstrasen. Nicht ohne Grund verzeichnen Vereine, die bereits diesen neuen Belag haben, einen regelrechten Boom.
Liebe Eltern, liebe Großeltern, bitte rechnen Sie mal mit. Wenn Ihr Nachwuchs nach Darmstadt gefahren werden muss, weil es dort die besseren Bedingungen gibt, dann kostet Sie das nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld.
Unser Rechenbeispiel:
Einfache Strecke: 7 km x 0,30 Euro = 2,10 Euro. Hin und zurück 4,20 Euro.
Unsere Annahme: Ein Mal Training, ein Mal Spiel pro Woche 8,40 Euro.
Bei geschätzten 40 Wochen Trainings- und Spielbetrieb pro Jahr 336 Euro Fahrtkosten.
Bei zweimaligem Training und einem Spiel pro Woche sind es bereits 504 Euro.
Den Sportplatz in Traisa können die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.
Und eine sportliche Perspektive gibt es bei uns auch. Unsere Erste Mannschaft spielt in der Kreisoberliga und damit höher als die meisten anderen Vereine in unserer Umgebung.
Übrigens steht neben der Gemeindeverwaltung und allen vier großen Mühltaler Fraktionen auch die TG Traisa, der zweite große Verein im Ort, hinter diesem Projekt. Und mittelständische Unternehmen aus Traisa halten unser Vorhaben ebenfalls für unterstützenswert und wollen als Sponsoren auftreten.
Es würde uns sehr freuen, wenn auch Sie mithelfen würden – damit Traisas Jugend in Zukunft auf einem Kunstrasen spielen darf.
Denn dieser neue Platz soll nicht allein unseren Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Nein, wir möchten Ihnen das Vertrauen, das Sie in uns gesteckt haben, wieder zurückgeben. Und zwar in Form von Kooperationen mit Schule und Kindergarten. Unsere Kleinsten sollen die Gelegenheit erhalten, den Platz morgens und am frühen Nachmittag unter Anleitung unserer fachkundigen Übungsleiter nutzen zu dürfen.
Geben Sie Ihrem Herz einen Ruck – Traisas Jugend wird es Ihnen danken!
Vielen Dank
Ihr SV 1911 Traisa e.V.
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Ihre Ansprechpartner:
Dennis Hemmel (Abteilungsleiter Fußball) – Telefon: 3966690 – fussball@svtraisa.de
Meinrad Blank (Stv. Vorsitzender Gesamtverein) – Telefon: 2794852
Erik Hornung (Pressewart Gesamtverein) – Telefon: 7894204 – presse@svtraisa.de
Stefan Simon (Rechner Abteilung Fußball) – Telefon: 6066092
Unser Spendenkonto:
Volksbank Modau (BLZ: 508 643 22) – Kontonummer: 44 210
Verwendungszweck: "Kunstrasen SV Traisa"
+++offener Brief als PDF downloaden!+++ [83 KB]
Der SV Traisa will ein Kunstrasenfeld
Die Zeit für den maroden Hartplatz läuft vermutlich noch im Jubiläumsjahr ab
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, will der SV 1911 Traisa ein Kunstrasenfeld. Was bei vielen anderen Vereinen in der Region bereits umgesetzt wurde, soll nun auch beim SV Traisa Realität werden. Hauptgrund für die Überlegung: Der Hartplatz ist in die Jahre gekommen und müsste dringend saniert werden. Statt aber viel Geld in einen Belag zu stecken, der nicht mehr zeitgemäß ist, soll an gleicher Stelle ein völlig neues Feld her. Dieses ist nicht nur sauberer und ähnelt von seinem Verhalten eher einem Naturrasen als einem Hartplatz, auch die Verletzungsgefahr ist deutlich geringer, was insbesondere für Kinder von großer Bedeutung ist. Bei Kunstrasen der neuesten Generation besteht keine Verbrennungsgefahr mehr, wenn man mal hinfällt. Wer auf dem Hartplatz gestürzt ist, klagte in der Regel über Schürfwunden.
Kein Wunder also, dass Vereine, die über Kunstrasenplätze verfügen, einen enormen Zulauf an Kindern und Jugendlichen vermelden. In Traisa mit seinem alten Hartplatz hingegen blieb auch nach der letzten Fußball-Weltmeisterschaft der erhoffte Boom aus. Das soll nun anders werden. In aufwendiger Kleinarbeit befasst sich seit einem Jahr ein Projektteam des SV intensiv mit der Thematik; lange zuvor bereits hatte der frühere Fußball-Abteilungsvorstand um Stefan Simon den Ball ins Rollen gebracht. Das vom Team erarbeitete Realisierungskonzept wurde schließlich sowohl den Fraktionen als auch der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Mannes an der Spitze präsentiert. Lohn der Mühe: Ohne Gegenstimme passierte der Antrag des Vereins auf Überlassung des Hartplatzes die Gemeindevertretung; der Erbbauvertrag wurde inzwischen unterzeichnet. Ohne diesen wäre der Verein nicht berechtigt, entsprechende Anträge auf Bezuschussung zu stellen.
Läuft alles nach Plan, soll der Spatenstich noch im Jubiläumsjahr erfolgen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine gesicherte Finanzierung und die ist in besonderem Maße von den Zuwendungen abhängig. Denn die Zeiten, in denen die Kommunen solche Maßnahmen alleine stemmen konnten, scheinen endgültig vorbei, speziell in ländlichen Regionen. Insofern wird der Verein auch ganz erheblich auf Spender und Sponsoren angewiesen sein, um die geschätzten Investitionskosten von etwa 400.000 Euro aufbringen zu können. Diese Summe relativiert sich insofern, als der künftige Aufwand für die Pflege des Kunstrasenfelds, das im Gegensatz zum Naturrasen nahezu ganzjährig bespielbar ist, überschaubar ist.







